Radhosen für Damen
Das hätte ich gerne alles früher gewusst.
Lisa Augustin
Genussbikerin
Zuletzt geändert:09.03.26
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Radhosen gehören zu den wichtigsten Teilen der Fahrradbekleidung. Trotzdem greifen viele Damen zur erstbesten Radlerhose, weil sie günstig ist oder gut aussieht. Spätestens nach längeren Fahrten zeigt sich aber schnell: Optik ersetzt keinen Tragekomfort.
Druckstellen, Wundreiben, eingewachsene Haare, Taubheitsgefühl oder eingeschränkte Bewegungsfreiheit sind keine Seltenheit. Viele Frauen denken dann, das sei beim Radsport eben so.
Ist es nicht.
Meine erste Radhose
Ich habe am Anfang genau das gemacht, was viele machen. Günstige Radhose aus dem Discounter oder online. Meine erste hatte ein pinkes Polster und ich erinnere mich noch genau daran, dass ich sie einmal auf links herum umgedreht hab und mich über den Pavian-Po lustig gemacht hab. Das mit dem Polster hat sich eher wie ne Windel angefühlt. Es war komisch. Aber Radhosen haben nun mal ein Polster.
„Passt schon.“ - dachte ich.
Hat es nicht.
Das Sitzpolster war viel zu dick, schlecht positioniert und hat genau an den falschen Stellen gedrückt. Ab etwa 50 Kilometern wurde jede Fahrt unangenehm. Dazu kam: Ich habe Unterwäsche unter der Radhose getragen. Heute weiß ich, dass das keine gute Idee war.
Der Unterschied kam erst mit meiner ersten wirklich guten Fahrradhose für Damen. Sauber geschnitten, gutes Material, passendes Sitzpolster. Plötzlich war Radfahren entspannt – auch auf längeren Strecken.

Seitdem greife ich fast nur noch zu Frauenmodellen. Nicht aus Prinzip, sondern weil sie einfach besser passen. Ich hab natürlich auch ein paar Unisex Modelle im Schrank – aber das war eher Zufall, dass die gepasst haben. Anprobieren ist Pflicht!
Mehr über die Autorin
Lisa Augustin
Genussbikerin
Ich bin Lisa Augustin aus dem Schwabenländle, 32 Jahre jung, und ohne Kaffee läuft hier gar nichts. Früher Softwareentwicklerin, heute SEO-Expertin mit eigenem Fahrradblog (LisasBunteWelt). Ich fahre alles mit Pedalen – ob Rennrad, Gravelbike, Hardtail, Fully oder Indoor auf der smarten Rolle – einfach, weil es mir Spaß macht und ich beim Radfahren so viel von der Welt sehe. Bikepackingtrips und Fahrradurlaube gehören für mich genauso dazu wie kleine Feierabendrunden und Fahrten zur Eisdiele.
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